FAQ

Wie macht man Eis?

Um Speiseeis herzustellen, werden Milch, Obers, weitere Molkereiprodukte, Zucker sowie je nach Sorte weitere Zutaten vermischt. Nach mehreren Arbeitsschritten wie dem Pasteurisieren (entkeimen und haltbar machen) wird die Mischung unter ständigem Rühren gefroren und gehärtet. Dabei ist bei jedem Arbeitsschritt Sauberkeit oberstes Gebot. Um ein perfektes Eis herzustellen, müssen viele kleine Komponenten zusammenpassen, und für jede Sorte gibt es ein genaues Mischverhältnis. Daher ist neben den genauen Rezepten auch noch viel handwerkliches Geschick wichtig. Vermeintlich kleine, unscheinbare Fehler können eine große Wirkung haben: Werden beispielsweise die trockenen Zutaten zu früh oder zu spät in die kalte Masse gerührt, entstehen Klumpen im Eis. Ist es zu weich und glänzt, stimmt die Zuckermenge nicht oder die Eismaschine hat die falsche Temperatur. Wird das Speiseeis zu lange gefroren oder die Wassermenge ist nicht genau berechnet, fällt das Eis in sich zusammen. Eine mühsame Kleinarbeit, von der kaum ein Eisesser etwas ahnt, wenn er sein Schoko-, Erdbeer- oder Vanilleeis in der Hand hält.

Was ist der Unterschied zwischen industriell und handwerklich hergestelltem Speiseeis?

Industriell hergestelltes Speiseeis wird maschinell in großen Mengen für den Handel produziert. Verbraucher beziehen industriell hergestelltes Speiseeis unter anderem in Supermärkten, Restaurants oder Kiosken. Unter gewerblich hergestelltem Speiseeis versteht man handwerklich produziertes Speiseeis, wie es im Eissalon Tuchlauben erhältlich ist.

Kann ich das Eis, wenn ich nicht alles aufgegessen habe wieder einfrieren?

Nein, einmal geschmolzenes Speiseeis darf nicht wieder eingefroren werden, da sich die Bakterien im geschmolzenen Eis rasch vermehren.
Während das Eis gefroren ist, können sich Bakterien zwar nicht vermehren, sterben aber auch nicht ab. Daher sollte man geschmolzenes Speiseeis nicht wieder einfrieren. Schon während der Herstellung ist auf sorgfältige Hygiene zu achten, um die mikrobielle Belastung schon vor dem Einfrieren so gering wie möglich zu halten. Bei industriell hergestelltem Eis müssen die Zutaten vor dem Einfrieren pasteurisiert werden.

Wie hoch ist der Fruchtanteil bei Fruchteis?

In Österreich dokumentiert der Codex Alimentarius Austriacus, der auf das Jahr 1891 zurückgeht, die allgemeine Verkehrsauffassung über die Beschaffenheit von Lebensmitteln. Speiseeis ist im Codexkapitel B2 Speiseeis (Gefrorenes) beschrieben (hier vereinfacht):

  • Fruchteis: Fruchtanteil (Fruchtsaft, -fleisch, -mark) mindestens 20 % (Soft-Eis 15% Fruchtanteil)
  • Nusseis: Haselnüsse bzw. Mandeln bzw. Walnüsse mindestens 40g auf 1 Liter Grundmasse
  • Oberseiscreme (auch: Oberscremeeis): mindestens 15 % Milchfett
  • (Milch-)Eiscreme (auch: Cremeeis): mindestens 10 % Milchfett
  • Vollmilcheis: mindestens 2,1 % Milchfett, das entspricht 60 % Vollmilch
  • Magermilcheis: mindestens 60 % Magermilch
  • Topfeneis: Topfenanteil mindestens 20 %, Vollmilch mindestens 40 %
  • Magertopfeneis: Magertopfenanteil mindestens 20 %, Magermilchanteil mindestens 40 %
  • Málaga-Eis: mindestens 50 ml Málaga-Wein oder anderen geeigneten Wein in 1 Liter Speiseeisansatz.

Das Eis vom Tuchlauben hält sich nicht daran – im Gegenteil:  wir haben den Anteil sogar erhöht, damit Sie mehr Genuß haben.

Kann ich sicher sein, dass mein Eis hygienisch hergestellt wird?

Die Firma LTM Lebensmittelhygiene ist beauftragt regelmäßige Hygiene- und Qualitätskontrollen, insbesondere mikrobiologische Orientierungsuntersuchungen durchzuführen. Diese Checks finden über die Saison verteilt und unangemeldet statt. Sinn und Bestreben dieser Maßnahmen ist es, Kundenzufriedenheit über gesicherte Qualität und Hygiene zu gewährleisten.

Was sind die beliebtesten Sorten in Österreich?

Laut einer GfK-Studie unter 1.000 Österreichern greift ein Viertel am liebsten zu Vanilleeis, gefolgt von Schoko und Erdbeer. Haselnuss, Zitrone, Stracciatella, Pistazie, Himbeere, Kaffee und Malaga folgen auf den Plätzen. Bei den beliebtesten Eissorten sind sich die Geschlechter einig. Sowohl Männer als auch Frauen bevorzugen Vanille, Schoko und Erdbeer. Dann allerdings trennen sich die Geschmäcker. Frauen mögen Haselnuss, während Männer Zitrone, Stracciatella und Pistazie bevorzugen.
Übrigens: haben Sie schon einmal unsere Sorte Cornellkirsche probiert?